pladd consultoria s/c Jorge almeida moreira Belém Pará Brasil
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abstrakt

 

 

 

 

 

 

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vermahlung

 

 

Vorstellung

Wir – pladd Unternehmensberatung – vertreten die Interessen einer Investorengruppe, welche die Implementierung eines agroindustriellen Projektes im Südosten (Pau D’Arco) sowie im Nordosten (Paragominas) des brasilianischen Bundesstaates Pará beabsichtigt.

Das Projekt sieht ein integriertes System vor, welches sich aus der Produktion, Vermahlung, Nutzung und Kommerzialisierung sowie dem Export von Soja, Mais und Sonnenblumen, sowie deren Subprodukte Öl und Presskuchen (Kleie) zusammensetzt.

Wir sind an einem Geschäftspartner/ Trader interessiert, welcher die von uns und unseren angeschlossenen Landwirten produzierten Agrarerzeugnisse abnimmt.

In einem ersten Schritt der Zusammenarbeit kann sich der Trader dazu entscheiden lediglich die „Körner“ – Sonnenblumenkerne, Maiskörner und Sojabohnen – zu exportieren. In mittelfristiger Zukunft ist der Export von Pflanzenölen angestrebt.

Zur Realisierung steht uns eine Agrarfläche von 50,000 Hektar zur Verfügung, die in den nächsten 5 Jahren um weitere 100,000 ha erweitert werden kann.

Die Region produziert bereits Soja, Mais und Reis.

 

Seit März 2007 realisieren wir in Partnerschaft mit EMBRAPA (landwirtschaftliches Forschungsinstitut) und EMATER/PA (Institut zur ländlichen Entwicklung und technischen Unterstützung) Testpflanzungen von Sonnenblumen zur Identifizierung des am besten geeigneten Saatgutes, sowie der optimalen Verwendung von Schädlingsbekämpfungs- und Düngemitteln. Ziel ist es die höchste Produktivität mit Kosteneffizienz und Umweltschutz zu vereinen.

Die Testpflanzungen von 2007/ 2008 wurden unter Kriterien angebaut, welche von unseren Testpflanzungen in den Zielregionen im Nordosten und Südosten abweichen.

Der Ernte des ersten Semesters 2008 wurde bereits eingeholt und von EMBRAPA analysiert und ausgewertet. Die Ergebnisse waren äußerst positiv:

  • Paragominas – Nordosten:
  • Unter Einsatz modernster Anbautechniken konnten 7 Genotypen identifiziert werden, welche eine im nationalen Vergleich überlegene Produktiviät aufweisen. Davon besitzen 4 Genotypen eine Produktivität über 2,000 Kg/ha. -> siehe Gutachten „Nordosten“ PDF_File_normal

  • Pau D’Arco – Südosten:
  • Bei den Testpflanzungen wurde auf die optimale Vorbereitung der Böden – im Unterschied zu Paragominas – verzichtet. Dennoch wiesen 11 Genotypen die national durchschnittliche Produktivität auf. Wir schließen daraus, dass unter Einsatz der von EMBRAPA empfohlenen Technologie bei der Vorbereitung der Böden mindestend mit einer Produktivität von 2,200 Kg/ha zu rechnen ist. -> siehe Gutachten „Südosten“ PDF_File_normal

Dennoch müssen weitere Testpflanzungen getätigt werden, um das Potential der Region zu untermauern. Die Genotypen müssen in Bezug auf Anbauperiode, sowie Resistenz gegen Krankheiten und Plagen, unter geringstem Einsatz von Herbiziden und Pestiziden, näher erforscht werden.

 

Unsere Agrarerzeugnisse werden von dem Hafen von Itaqui (Maranhão) aus exportiert werden. Der Hafen verfügt über eine exzellente Infrastruktur und hat einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil aufgrund seiner Lage, im Vergleich zu anderen großen Exportregionen in Südamerika. Derzeit wird der Hafen bereits für Exporte in alle Weltregionen genutzt, u.a. von der Vale Gruppe.

Abgesehen von der Zeitersparnis auf See genießt die Region über mehrere fiskalische Anreize, sowohl durch Bundes- als auch durch Landes- und Komunaleben.

 

 

Der Agroindustrielle Produktionskomplex wird im Schienenkreuz von Marabá liegen. Dort werden die „Körner“ von den landwirtschaftlichen Betreiben angeliefert und danach quantifiziert und qualifiziert.

Wie bereits dargelegt beabsichtigen wir Soja, Mais und Sonnenblumen, sowie deren Subprodukte – Presskuchen/ Kleie und Pflanzenöl – entweder auf dem internen oder externen Markt zu verkaufen.

Das extrahierte Öl ist für den Export bestimmt, wohingegen die anfallenden Pressrückstände, bzw. das entfettete Mehl in Form von Viehfutter (Die Gewinnung von Pflanzenölen ergibt mit dem eiweißreichen Presskuchen ein hochwertiges Viehfutter) sowohl exportiert, als auch regional verkauft werden soll. Dies begründet sich in einer vorhandenen Knappheit von Kleie in Pará – bis dato wird Kleie vornehmlich zu erhöhten Preisen aus anderen Bundesländern importiert. Die hohen Preise restringieren unmittelbar die konkurrenzfähige Entwicklung der lokalen Viehzucht (Rind, Schwein, Geflügel als auch Fisch).

Die Maiskörner können sowohl ganz, als auch zerkleinert, je nach Verwendungszweck des Traders ausgeliefert werden.

 

 

Ausgestaltung des Projektes:

 

Anpflanzung der Ernte

Der Handelspartner/ Vertragspartner/ Importeur (Trader) wird den Bauern, welche über reale Garantien verfügen, einen Teil der zu pflanzenden Ernte vorfinanzieren

Nach der Ernte geht diese vollständig in den Besitz des Handelspartners über. Der Trader zahlt dem landwirtschaftlichen Produzenten den Differenzbetrag zwischen Vorschusszahlung und dem im Kaufvertrag vereinbarten Abnahmepreis der Agrarerzeugnisse (Körner auf Basis von: Soja, Mais und Sonnenblume).

 

Ein Auszug aus einem exemplarischen Vertragswerk steht hier bereit.

  • Der Kaufvertrag beinhaltet eine Mindestvertragslaufzeit wodurch Investitions- und Planungssicherheit für die beteiligten Parteien gewährleistet werden soll.
  • Die Vorschussfinanzierung der Ernte wird nur im Falle von Bauern mit einer Anbaufläche größer als 100 Hektar zu tragen kommen.
  • Bauern mit einer kleineren Anbaufläche werden von der Bundesregierung über die Banco da Amazônia und über die Banco do Brasil finanziert werden.
  • Das Vertragswerk gibt dem Projekt klare Regelungen und Verbote gegen Umweltzerstörung, Sklaven- und Kinderarbeit vor.

Den landwirtschaftlichen Prozess betreffend obliegen uns folgende Verantwortungen:

  • Auswahl der Bauern, welche in den Genuss der Vorschussfinanzierung kommen.
  • Juristische Beratung des Traders bei der Unterzeichnung der Verträge, sowie deren Einhaltung.
  • Bereitstellung von im Handelsregister (CREA/PA) eingetragener und durch die Banco do Brasil, die Banco Amazônia und die Caixa Econômica Federal anerkannter Gutachter.
  • Begleitung des gesamten landwirtschaftlichen Produktionszyklus:
    • von der Vorbereitung der Böden bis hin zur Ernte.
    • Garantie zur technischen Unterstützung der angeschlossenen landwirtschaftlichen Betriebe.
    • Überprüfung, ob die im Vertrag vereinbarten Anbauflächen kultiviert wurden und die Ernten an unseren Lagerkomplex ausgeliefert wurden.
    • Fortführung des Abkommens mit EMBRAPA und EMATER/PA mit dem Ziel der kontinuierlichen Verbesserung der Sojabohnen-, Maiskörner und Sonnenblumenkernproduktivität, sowie der Seuchen- und Krankheitsprävention der Agrarprodukte.
    • Organisation und Verteilung der durch den Trader an die Bauern vorfinanzierten Inputfaktoren.
    • Vorgabe der Qualitäts- und Zahlungskriterien an die Bauern.
    • Definition der Lieferungsmodalitäten der Agrarerzeugnisse an den unsere agroindustrielle Fabrik.

 

Export der Agrarerzeugnisse

Die „Körner“ entsprechen den gewünschten Spezifikationen unseres Handelspartners und sind mittelfristig vollkommen für den Export bestimmt.

Die „Körner“ werden in einem uns angeschlossenen Labor nach internationalen Standards analysiert.

Die „Körner“ werden in unserem Lagerkomplex in Marabá zwischengelagert und für den Export vorbereitet. Der Transport von unserer Fabrik bis zum Hafen von Itaqui erfolgt per Güterwagons.

Sowohl Auslieferung an den Hafen als auch die Verschiffung, inklusive der Buchung eines Schiffes, wird von uns für unseren Handelspartner organisiert.

 

 

Verarbeitung/ Vermahlung der „Körner“

Die Ölsaaten (Sojabohnen und Sonnenblumenkerne) können vermahlen werden. Die resultierenden Produkte (Pflanzenöl und Schrote/ Presskuchen) werden wie folgt eingelagert und vertrieben:

ÖL

  • Das gewonnene Öl wird, nach den mit dem Trader vereinbarten Spezifikationen, veredelt und nach international etablierten Standards in akkreditierten Laboren analysiert.
  • Das Öl wird in der Fabrik eingelagert und in Güterwaggons zum maritimen Seehafen von Itaqui transportiert.
  • Die pladd Unternehmensberatung ist für die Buchung der Schiffe und die Verladung der Exporterzeugnisse verantwortlich.

Schrot/ Presskuchen/ Kleie

  • Die Presskuchen, Nebenprodukt der Vermahlung, befindet sich im Besitz des Traders.
  • Es handelt sich um ein für die Region besonders wichtiges Produkt. Kleie ist im Staate Pará äußert knapp und muss teuer importiert werden. Pará besitzt mitunter die größten Rinderherdenbestände Brasiliens. Die Fütterung erfolg bis dato meist durch Capim (Pampasgraß) auf den Weiden. Aufgrund des sehr trockenen und heißen Sommers verlieren die Herden aufgrund der Nahrungsmittelknappheit auf den Weiden extrem an Gewicht.
  • Die Presskuchen, welche in unserem agroindustriellen Produktionskomplex anfallen werden, stellen eine kostengünstige Alternative zu importiertem Viehfutter dar. Eine reibungslosere Viehzucht kann somit ermöglicht werden.
  • Ein Teil der Kleie könnte an die angeschlossenen landwirtschaftlichen Betriebe in Form eines noch näher zu spezifizierenden Tausches zurückgeführt werden.
  • Es ist wichtig anzumerken, dass die Entscheidung zwischen regionalem Verkauf oder Export der Presskuchen letztlich der Entscheidung des Traders, als dem Besitzer der Kleie, unterliegt.
  • Im Falle der regionalen Variante, wird die pladd Unternehmensberatung den Verkauf für den Trader abhandeln.
  • Im Falle eines Exports ist die pladd Unternehmensberatung für die Buchung der Schiffe und die Verladung der Erzeugnisse via dem Seehafen von Itaqui verantwortlich.

Mais

  • Der Mais kann sowohl lokal, als auch auf dem externen Markt verkauft werden. Die Entscheidung unterliegt einmal mehr dem tRader, als Besitzer der Agrarerzeugnisse.
  • Im Falle der regionalen Variante, wird die pladd Unternehmensberatung den Verkauf für den Trader abhandeln.
  • Im Falle eines Exports ist die pladd Unternehmensberatung für die Buchung der Schiffe und die Verladung der Erzeugnisse via dem Seehafen von Itaqui verantwortlich.

 

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